Movchan D., Moroz Y. Occasional Anthonymy as a Way of Acquisition

Authors

DOI:

https://doi.org/10.21272/Ftrk.2019.11(2)-7

Keywords:

okkasionelle Antonymie, Bereicherung der Sprache, Bedeutung, Kontext, Gegensatz.

Abstract

Eines der Hauptziele der modernen Linguistik ist das Studium der Sprache als universelles Phänomen, das auf solchen Denkfähigkeiten und Denkmechanismen wie Vergleich und Kontrast basiert. Eine solche Manifestation der Besonderheiten des Denkens ist die Fähigkeit des Menschen, Parallelen zu ziehen, die Bedeutung von Begriffen zu versöhnen oder einander gegenüberzustellen.

Von besonderem Interesse in der modernen Linguistik ist die Fähigkeit der Person, implizite Gegensätze zu finden, die nur anhand des spezifischen Kontextes entweder situativ oder sprachlich sichtbar sind. Dieses Phänomen ist als „okkasionelle Antonymie“ bezeichnet.

Der vorliegende Beitrag befasst sich mit der Frage der okkasionellen Antonymie, nämlich mit der Untersuchung deren Potenzials, Sprache zu diversifizieren und zu bereichern. Der Artikel untersucht das Konzept der gelegentlichen Antonymie und identifiziert die wichtigsten Kriterien und Prinzipien, die dieses linguistische Phänomen ermöglichen. Die Studie betrachtet okkasionelle Antonymie nicht nur als ein Sprachbereicherungsmittel, sondern auch als eine Möglichkeit, die Gedanken zu repräsentieren und zu vermitteln. Der Artikel definiert die notwendigen Bedingungen für die sprachliche Gestaltung des untersuchenden Phänomens und beweist die Produktivität der Antonymie als Stilmittel.

Die Grundlage der Forschung bilden moderne Studien im Bereich der Antonymie, die sowohl inländische als auch ausländische Wissenschaftler gemacht haben. Hauptforschungsmaterial sind die biblischen Texte der deutschsprachigen Übersetzung von M. Luther sowie Werke der deutschen Gegenwartsliteratur.

Published

2020-02-26

How to Cite

Мовчан Д. В., & Мороз Я. А. (2020). Movchan D., Moroz Y. Occasional Anthonymy as a Way of Acquisition. Philological Treatises, 11(2), 64–68. https://doi.org/10.21272/Ftrk.2019.11(2)-7